05.01.2003 - Großbrand in Holzhandlung (Gem. Wallenhorst)

 

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Ein Feuer hat in der Nacht zum Sonntag, den 05.01.2003, eine Holzhandlung im Gewerbegebiet Hollage in Schutt und Asche gelegt. Menschen wurden nicht verletzt.

 

 

 

 

 

 

Der Schaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Mehr als 100 Feuerwehrleute aus Wallenhorst, Osnabrück, Bramsche und Belm hatten die Flammen gut eine Stunde nach der Alarmierung unter Kontrolle, die letzten Glutnester konnten aber erst am Sonntagmorgen gelöscht werden. Ab 0:30 Uhr waren sowohl beim Polizeikommissariat in Bramsche als auch in der Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle per Mobiltelefon Dutzende Hinweise auf das Feuer eingegangen vor allem von vorbeifahrenden Autofahrern, die von der Bundesstraße 68 aus den glutrot gefärbten Horizont und die riesige Rauchsäule gesehen hatten. Weil der extreme Funkenflug das nahegelegene Hochregallager einer Bramscher Möbelfirma bedrohte, wurde auch diese große Halle von den Löschkräften bewässert. Neben den kompletten Ortswehren aus Wallenhorst und Rulle waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Belm und Bramsche-Mitte zur Unterstützung nach Hollage gerufen worden. Die Berufsfeuerwehr aus Osnabrück hatte einen mit Schaummitteln gefüllten Spezialbehälter nach Hollage geschickt.

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Wie der Einsatzleiter, Wallenhorsts Gemeindebrandmeister Ulrich Beimesche, erklärte, reichte das Wasser aus den beiden Hydranten an der Borsigstraße für den großen Löschwasserbedarf nicht aus, so dass zwei zusätzliche Leitungen zum etwa 350 Meter entfernten Löschteich in der Nähe des Hollager Kreisels gelegt werden mussten. Obwohl das Wasser bei den frostigen Nachttemperaturen sofort auf dem Boden gefror, wurden die Löscharbeiten durch die winterlichen Witterungsverhältnisse nicht beeinträchtigt. Die ganze Nacht über und auch am Sonntagmorgen waren aber noch zahlreiche Feuerwehrleute wegen immer wieder aufglimmender Glutnester im Einsatz. Mit einem Radlader wurden die verkohlten Reste der Holzhandlung schließlich auseinandergezogen, so dass gegen 9.30 Uhr endgültig keine Gefahr mehr bestand.

 

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