Strohhalle brennt - Bohmte, Herringhausen
Sonntag, 19. Februar 2017 um 23:48 Uhr

Strohhalle brenntStrohhalle in Flammen - 60 Einsatzkräfte bekämpfen Feuer und verhindern
Ausbreitung


In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es kurz vor Mitternacht auf einem
landwirtschaftlichen Anwesen in Herringhausen zu einem Brand einer Lagerhalle
für Stroh und Maschinen. 60 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer. Verletzt wurde
niemand. Die Brandursache ist unbekannt.


Nach Angaben der Polizei wurde der Eigentümer des landwirtschaftliches
Betriebes am Leckerfeldweg durch lautes Knallen auf den Brand seiner
Strohhalle aufmerksam. Sofort setzte er den Notruf ab. Die Regionalleitstelle
alarmierte um 23.48 Uhr die Ortsfeuerwehren Herringhausen und Bohmte sowie die
Drehleitereinheit aus Belm. Kurze Zeit später wurden auch die DRK-Helfer aus
Bohmte und Bad Essen zur Sanitätsbetreuung bei dem Feuerwehreinsatz gerufen.

Schon aus mehreren Kilometern Entfernung war heller Feuerschein erkennbar. Der
mittlere Teil der offenen Halle, in der Stroh gelagert war, stand in
Vollbrand. "Sofort haben wir eine Riegelstellung vorgenommen, um die
Brandausdehnung zu den Seiten zu verhindern", erläuterte Volker Köster,
Ortsbrandmeister von Herringhausen und Einsatzleiter. Von der Vorder- und
Rückseite des Gebäudes wurde die Brandbekämpfung aus mehreren Rohren teilweise
unter Atemschutz vorgenommen. Es kamen auch Wasserwerfer zum Einsatz. "Für den
massiven Wassereinsatz konnten wir das Löschwasser aus einem Hydranten und an
zwei Stellen über Pumpen aus dem Lecker Mühlbach fördern. Somit gelang es,
dass Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen. Die Gebäudeteile zu beiden
Seiten konnten gehalten werden", gab Köster bekannt.

Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK im Einsatz. Das
Stroh wurde mit einem Teleskoplader aus der Halle gefahren und abgelöscht.
Diese Arbeit könnte sich noch bis zum Morgen hinziehen, so der Einsatzleiter.

Zum Glück wurden keine Personen verletzt. Die Polizei nahm frühzeitig die
Ermittlungen zur Brandursache, die bisher ungeklärt ist, auf. Die Tatortgruppe
der Polizei aus Osnabrück wurde hinzugezogen. Es entstanden Schäden am
Gebäude. Eingelagertes Stroh verbrannte. Ob auch landwirtschaftliche Maschinen
beschädigt wurden, kann erst bei Tageslicht beurteilt werden. Daher konnten
über die Schadenshöhe noch keine Angaben gemacht werden.

Text und Fotos von: Hubert Dutschek

Starke RauchentwicklungLöschversucheTeleskopladerWasserentnahme aus dem Bach

 

 

 
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