1969 - 1979

Am 15.09.1969 fand die Übergabe eines neuen Löschgruppenfahrzeuges LF8 für die Belmer Feuerwehr statt.

Bereits einen Tag später kam dieses bei einem Verkehrsunfall auf der B51 zum Einsatz. Bei diesem Unfall verbrannte eine Frau in ihrem PKW.

Im September 1970 verhinderte die Freiwillige Feuerwehr Belm durch einen schnellen Einsatz einen Millionenschaden in der Sparzentrale

an der Industriestraße, die sich auf dem heutigen Gelände des Baumarktes Marktkauf befand. Der Feuerlöschverband Belm

finanzierte die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 mit 95.000 DM. Dieses traf am 27.11.1971 in Belm ein.

Im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform wurde der Feuerlöschverband 1972 aufgelöst. Die bisherigen Gemeinden Lüstringen, Darum

und Gretesch gehörten danach zur Stadt Osnabrück und damit nicht mehr in den Zuständigkeitsbereich der Belmer Feuerwehr.

Am 25. + 26.03.1972 war für die Belmer Wehr ein „heißes“ Wochenende: Aus Kostengründen wurde die, der Gemeinde Belm

gehörende, ehemalige Gaststätte Berger offiziell abgebrannt. Außerdem wurde sie zu einer nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Lechtingen gerufen.

In den siebziger Jahren konnte man beobachten, dass die Brandeinsätze und vor allem die Hilfeleistungen kontinuierlich anstiegen.

Zum 01.01.1973 wurde der Feuerlöschverband Rulle/Lechtingen/Icker aufgelöst. Damit war die Freiwillige Feuerwehr Belm auch offiziell

für den Brandschutz von Icker zuständig. Auf der Jahreshauptversammlung am 12.01.1974 wurden Friedel Sundermann zum

Gemeindebrandmeister und Alfred Gartmann zu seinem Stellvertreter wiedergewählt. Anfang 1974 brannte im Ortsteil Haltern die Nachtbar

„Landhaus zu Dehle“, es entstand ein Sachschaden von Rund 100.000 DM. Helmut Niegengerd erklärte damals auf Anfrage der Osnabrücker Zeitung,

das Feuer „muss wohl in der Oben-ohne-Bar“ entstanden sein. Durch spielende Kinder wurde im März 1975 ein Brand in der

Belmer Josefskirche verursacht, die Schadensumme belief sich auf 80.000 DM. Im August 1975 halfen 13 Feuerwehrmänner der

Belmer Feuerwehr bei der Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide. Die Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehr Belm wurde

im Februar 1976 durch die Übergabe der Drehleiter DL30 erhöht. Bewehren konnte sich die DL30 am 27.05.1977, bei einem Großbrand

des Lagerhauses der Raiffeisengenossenschaft in Vehrte. Mit Unterstützung der Wehren aus Wallenhorst, Rulle, Venne und Ostercappeln

gelang es den Brand innerhalb einer Stunde unter Kontrolle zu bringen. Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Belm

fand auf dem Belmer Feuerwehrfest 1978 eine große Dienstversammlung der Feuerwehren des Landkreises Osnabrück statt.

Drei Verkehrsunfälle forderten 1978 vier Todesfälle. Im Oktober 1978 wurde ein VW-Bulli als Mannschaftswagen MTW angeschafft.

Anhand der Statistik aus dem Jahre 1979 konnte man gut erkennen, dass mittlerweile die Hilfeleistungseinsätze (95 Einsätze) fast das

Dreifache der Brandeinsätze (33 Einsätze) ausmachten.  

 

 
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