Freitag der 13. ist Tag des Rauchmelders Drucken E-Mail
Donnerstag, 22. Januar 2009 um 08:06 Uhr

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Während sieben Bundesländer bereits eine Rauchmelderpflicht zum Schutz der Bevölkerung im Gesetz verankert haben, verlässt sich Niedersachsen auf die Vernunft der Bürger und nicht auf gesetzliche Vorgaben, obwohl der Nutzen der "kleinen Lebensretter" unumstritten ist.


Jährlich sterben 500 Menschen an den Folgen eines Brandes und 100mal so viele werden verletzt. Nachts, wenn der Geruchssinn schläft, bleiben die meisten Brände unentdeckt. Wenn kein Rauchmelder die Bewohner warnt, sterben diese schon nach drei Atemzügen am giftigen Brandrauch.

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und die Initiative "Rauchmelder retten Leben" appellieren an alle Bewohner Niedersachsens, dringend Rauchmelder zu erwerben, diese fachgerecht zu installieren und regelmäßig zu warten. Ein zuverlässiger Rauchmelder ist schon für unter 25 Euro im Elektrofachhandel, bei Sicherheitsunternehmen oder bei Brandschutzfirmen erhältlich. Dort finden Sie nicht nur Qualitätsprodukte, sondern erhalten auch kompetente Beratung für den richtigen Umgang mit Rauchmeldern.

Lebensrettende Vernetzung:
"Wir Menschen sind die einzige Wesensart, die ihre Kinder weit entfernt von sich unterm Dach oder unten im Keller unterbringen", sagt Bernd Pawelke, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Rauchwarnmelder müssen unbedingt vernetzt werden, damit alle Geräte gleichzeitig warnen, wenn es irgendwo im Haus brennt. Der Verbraucher hat die Wahl zwischen 230-Volt oder batteriebetriebenen Rauchmeldern, die per Funk oder Kabel vernetzt werden können.

Qualitätskriterien:
Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen inkl. Prüfnummer versehen sind. Das Forum Brandrauchprävention empfiehlt darauf zu achten, dass der Rauchmelder zusätzlich mit dem VdS-Prüfzeichen* versehen ist und über eine Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren verfügt. (*Ein anderes Prüfzeichen, das Qualitätsmerkmale von Rauchmeldern zertifiziert, gibt es derzeit in Deutschland nicht.)

Wartung:
Der Rauchmelder ist gemäß Bedienungsanleitung regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit zu prüfen - mindestens einmal jährlich.

Montage:
Mindestausstattung und in bislang sieben Bundesländern sogar Pflicht ist die Installation von Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Rettungswege dienen. Empfehlenswert ist die Überwachung durch Rauchwarnmelder in jedem Raum, auch in Keller und auf dem Dachboden, aber nicht in Küche und Bad.

Weiterführende Informationen finden Verbraucher auf der Website www.rauchmelder-lebensretter.de

Quelle: www.kreisfeuerwehr-osnabrueck.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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